Jung trifft Alt – bei gemeinsamen Projekten
Freitag, 15. Juni 2018

Die naturnahen Projekte des Freisener Fördervereins „Alt und Jung, Hand in Hand“ bringen seit 2011 Menschen jeden Alters zusammen. Bei der jüngsten Initiative in der örtlichen Kindertagesstätte geht es darum, 40 Vorschulkindern ein Gespür dafür zu geben, wie wichtig Bienen für das eigene (Über)Leben sind.


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Förderverein Alt und Jung, Hand in Hand

Nicht zufällig befinden sich die Vereinsräume von „Alt und Jung, Hand in Hand“ unter einem Dach mit der kommunalen Kindertagesstätte der Gemeinde Freisen. Denn das generationsübergreifende Miteinander steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten des ehrenamtlichen Fördervereins.

Ein generations- und vereinsübergreifende Initiative

Ganz automatisch treffen hier Jung und Alt zusammen. Zur Kita gehört eine Krippe für die 1- bis 3-Jährigen, der Regelkindergarten für die 3- bis 6-Jährigen und ein Hort für die Schüler aus den Klassen 1 bis 4. So offen, wie der Förderverein generell für soziales Engagement ist, hat er sich auch mit anderen örtlichen Vereinen zusammengetan, um mehr für die gemeinsame Sache zu erreichen. So kommt es, dass die Freisener Vereinsmitglieder mit den Verantwortlichen der Kita sowie den Garten- und Naturfreunden Freisen 1902 e.V. und dem örtlichen Naturschutzverein bereits seit 2014 das gemeinsame Projekt „Mein Freund der Baum“ stemmen.

Umweltschutz: Früh übt sich … 

Von der „Nistkasten-Kinderpatenschaft“ (2015/2016) über das Projekt „Vom Korn zum Brot“ (2017) bis zur diesjährigen Aktion „Bienen und Honig“ gelang es den Beteiligten schon einiges für die Kids auf die Beine zu stellen. Beim jüngsten Projekt können die Kleinen nicht nur selbst beobachten, was es heißt „bienenfleißig“ zu sein, sich selbst zu organisieren und aus Nektar Honig zu machen. Fast nebenbei und eher spielerisch erfahren sie auch noch, wie es zu Monokulturen in der Landwirtschaft gekommen ist, welche Folgen dies für den Bestand der Bienen hat und wie viel für jeden von uns vom Fortbestand der Artenvielfalt abhängt.

Man schützt, was man kennt und liebt

Den Projektgestaltern lag von Anfang an die Nachhaltigkeit ihres Tuns am Herzen. Aus gutem Grund: Wer in jungen Jahren gelernt hat, sich für die eigene Umwelt zu engagieren, nimmt seine Erkenntnisse mit ins Erwachsenenleben und schützt in seinem Umfeld auch später, was man schon als Kind lieb gewonnen hat.

Das Projekt als Ganzes kam nicht nur bei den Kids gut an, sondern auch bei der Jury für die Auszeichnung „Verein des Monats“ von energis. „Man hat gleich gemerkt, mit wie viel Herzblut alle bei der Sache sind“, berichtet Kristin Schorr, die bei energis für die Vereinskooperationen zuständig ist, von der Scheckübergabe. So freute es sie besonders, dass die 300-Euro-Förderung, die mit der monatlich vergebenen Vereinsauszeichnung verbunden ist, diesmal nach Freisen ging.

 

 

 

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Kristin Schorr

0681 9069-1773
kristin.schorr@energis.de