Grenzenlos mit Jung und Alt
Dienstag, 27. Juni 2017

„Grenzenlos mit Jung und Alt“, das ist das Motto des diesjährigen Wustweiler Dorffestes, das alle drei Jahre stattfindet. Organisiert wird das viertägige Fest vom Dorfgemeinschaftsverein, der beispielhaft zeigt, was erfolgreich gelebtes Ehrenamt in einem kleinen Ort bewirken kann.


Dorfgemeinschaftsverein Wustweiler e.V.

Dorfgemeinschaftsverein Wustweiler e.V.

„Grenzenlos mit Jung und Alt“, das ist das Motto des diesjährigen Wustweiler Dorffestes, das alle drei Jahre stattfindet. Organisiert wird das viertägige Fest vom Dorfgemeinschaftsverein, der beispielhaft zeigt, was erfolgreich gelebtes Ehrenamt in einem kleinen Ort bewirken kann. Der ganze Verein arbeitet ausschließlich zum Wohl der Dorfgemeinschaft – alle gemeinsam für den guten Zweck.  Die besondere Gemeinschaft der Vereine, Verbände und Wustweiler Bürger zeichnet das Wustweiler Dorffest seit seiner Premiere 1982 aus. Schon von Beginn an wird der finanzielle Gewinn geteilt: Während eine Hälfte in die Vereinsarbeit der Teilnehmer aus dem Ort fließt, wird die andere Hälfte in Projekte zu Gunsten der Dorfgemeinschaft investiert. Aus dem Erlös des letzten Dorffestes konnte eine große Schaukel und eine Nestschaukel gestiftet werden. In einer gemeinsamen Aktion mit dem Bauhof der Gemeinde Illingen und engagierten Eltern wurden beide auf dem Spielplatz gegenüber dem Kindergarten errichtet.

Das große Engagement des Vereins wird belohnt: Der Verein ist Gewinner der Aktion „WATT für deinen Verein“, welche der Energieversorger energis und die saarländischen Stadtwerke ins Leben gerufen haben. Neben dem Titel „Verein des Monats“ gab es auch 300 Euro für die Vereinskasse, die Jochen Strobel (energis) überreichte. „Um ‚Verein des Monats‘ zu werden, muss man nachhaltiges Engagement und ehrenamtlichen Einsatz für die Region zeigen“, erklärt Jochen Strobel bei seinem Besuch in Wustweiler.

Ein besonderer Fonds

Saarlandweit einzigartig ist der Wustweiler Notfonds zur Unterstützung in Not geratener Wustweiler Bürgerinnen und Bürger, in den auch ein Teil der Festeinnahmen fließt. Er sorgt für schnelle und unbürokratische Hilfe im Katastrophenfall, wie zuletzt beim Hochwasser 2016. „Wir fühlen uns verantwortlich für Wustweiler und das ist auch fest in unserer Satzung verankert“ sagt der 1. Vorsitzende Jan Meiser im Gespräch. Er hat die Bewerbung für den Verein eingereicht und nimmt jetzt die Förderung entgegen.

Vielleicht hat der Verein auch Glück und kann sich am Jahresende über einen großen Gewinn freuen. Denn alle Gewinner eines jeden Monats sind automatisch für die Wahl zum „Verein des Jahres“ nominiert, dem dann noch einmal 5.000 Euro winken.

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Anke Kallenborn

Anke Kallenborn

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